Göpfritzschlag

G188. Göpfritzschlag, D, Gem. Karlstein an der Thaya, GB Waidhofen an der Thaya

xx Bh.

1260/80 Gotivslag, Gotfrideslage (Öst. Urb. I/1, 42)
1437  Gotfridslag (NÖLA, Urk. Nr. 4508)
ma: gepfadschlo
Ethym.: „Schlägerung, die nach einem Mann mit dem Namen „Gotfrid“ benannt ist, -schlag mit Genetiv des ahd. PN Gotvrid Förstemann PN 679 f.; die Nennungen zeigen Umlaut im BW, der lautgesetzlich zu e entrundet erscheint, und –pf- < -t + f-, die Genetivendung ist mit dem stammschließenden Dental zu tz verschmolzen.
Lit.: Hauer (1955) 201, HONB 2, 323, Linthoudt (1936) 33, Straßberger 67.

Datum der letzten Bearbeitung / Aktualisierung: 24. Februar 2013